Getreidefütterung - Ursache für Verbissschäden?
Diese Entwicklung führte u. a. dazu, dass Schalenwild heute teilweise Futter erhält das für die Nutztierhaltung entwickelt wurde.
Verantwortungsbewusste Heger und Jäger wollen dennoch wissen welche Futterkomponenten für welches Schalenwild in welchem Stadium gut, für welches weniger gut geeignet sind.
Diese Forderung führte zur Entwicklung des Trophy Äsungsergänzung Konzepts. Äsungsergänzung bedeutet die fehlenden Komponenten der vorhandenen Naturäsung für den Wildwiederkäuer optimal zu ergänzen. Rehwild deckt seinen Nahrungsbedarf von Oktober bis April zu 75 – 80 % aus seiner natürlichen Umwelt. Die restlichen 20 – 25 % sollten wildgerecht und in richtiger Zusammensetzung ergänzt werden.
Falsch verstandene Fütterung hat in den letzten Jahrzehnten zu sehr nachhaltigen Schäden an den forstlichen Kulturen geführt, denn Fütterungsfehler führen praktisch direkt zu Verbissschäden. Bei der allseits beliebten Getreidefütterung im Futterautomaten mit Mais, Hafer, Erbse, Gerste, usw., kommt es natürlich zu einem Überschuss an Phosphor und einem Mangel an Calcium (siehe Tabelle 1). Über Sinn und Unsinn einer solchen "Schweineration“ wird in Jägerkreisen seit Jahrzehnten philosophiert.
Wie ist es aber mit den Verbissgehölzen im Revier bestellt? Tabelle 2 zeigt eindeutig die beliebtesten Verbissgehölze sind reich an Calcium und arm an Phosphor. Wird dem Rehwild also calciumarmes Futter angeboten, wird es natürlich den Ausgleich im Verbissgehölz suchen.
Im Trophy Versuchsgatter und in ausgesuchten Versuchsrevieren wurde eindeutig bewiesen dass bei reiner Heu- und Getreidefütterung 300 % mehr Verbissgehölz aufgenommen wurde als mit Trophy Äsungsergänzung und Heu. Dazu kommt das Getreide von Rehen nur zu ca. 30 % verdaut werden kann, expandiertes Trophy Wildfutter aber bis zu 75 %.
Mit der richtigen Trophy Äsungsergänzung aus Ihrem Lagerhaus können Verbissschäden weitestgehend vermieden und gleichzeitig Wildbret- und Trophäengewicht verbessert werden. Ihr Lagerhaus und Ihr Garant Gebietsleiter informieren Sie gerne persönlich.



